Weichenwang
Berg der Schwäbischen Alb in der Gemeinde Meßstetten in Baden-Württemberg
Der Weichenwang ist ein 988 Meter hoher Berg auf der Schwäbischen Alb, der sich auf der Gemarkung von Meßstetten im südlichen Zollernalbkreis befindet. Er liegt am nordöstlichen Rand des Ortes, etwa 300 Meter von der Wohnbebauung entfernt. Die Bergkuppe ist die höchste Erhebung Meßstettens und durch militärische Bauwerke wie die Radarkuppel deutlich sichtbar. Der Weichenwang war während des Zweiten Weltkriegs von der Wehrmacht besetzt und bis in die 1990er-Jahre ein militärischer Sicherheitsbereich. Die Bundeswehr baute ab 1963 eine Radarstellung, die bis 2025 durch Ersatzbauwerke ersetzt werden soll. Die militärischen Anlagen prägen die Landschaft und beeinflussen den Zugang zum Berg. Auf dem Weichenwang dominieren Wiesen und kleine Baumgruppen, die durch die jahrzehntelange Nutzung für militärische Zwecke entstanden. In der Umgebung finden sich keltische Grabhügel und Funde aus der Hallstattzeit, die auf eine Besiedlung im Bereich der Bergkuppe hinweisen. Die Sage vom Schimmelreiter und die Legende von der verschwundenen Stadt Wangen verbinden die Region mit mystischen Erzählungen.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Berg, Hauptgipfel
- Ort
- Meßstetten
- Seehöhe
- 988 m
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