📷 Bild: Wikimedia Commons
Sender Weimar
Einrichtung der Deutschen Telekom AG zur Verbreitung von Rundfunkprogrammen südlich von Weimar
Der Sender Weimar ist ein 54 Meter hoher Sendemast der Deutschen Telekom AG, der sich in der Nähe des Schlosses Belvedere in Neu-Ehringsdorf, südlich von Weimar, befindet. Er wurde nach dem Zweiten Weltkrieg 1946 in Betrieb genommen und diente zunächst als Hauptsendeanlage. Nach Errichtung des Mittelwellensenders in Erfurt wurde der Sender Weimar zur Reserve umfunktioniert. Ab 1952 strahlte er erneut Programme aus, darunter das Berliner Rundfunkprogramm auf 999 kHz. Der Sender Weimar war bis 1990 für den Mittelwellensendebetrieb zuständig, bis dieser nach der Wende eingestellt wurde. 2007 wurde der östliche Mast abgerissen, sodass nur noch der westliche Mast übrig blieb. Der Sender sendet heute UKW-Programme und war bis 2009 für das analoge Fernsehen zuständig, bis zur Umstellung auf DVB-T. Der Sendemast bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil der Landschaft südlich von Weimar. Die Anlage ist für ihre Funktionalität und Lage im Raum zwischen Weimar und Neu-Ehringsdorf bekannt. Die Strahlungsrichtung und -stärke der Signale sind für die Empfangsqualität entscheidend. Die Anlage ist ein technisches Merkmal der Region, das die Geschichte der Rundfunkverbreitung widerspiegelt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm, Sendeanlage
- Ort
- Weimar
In der Nähe
- Belvedere588 m
- Große Fontäne652 m
- Roter Turm901 m
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