📷 Bild: Wikimedia Commons
Zámek Hlušice
Schloss in Tschechien
Der Zámek Hlušice liegt im Okres Hradec Králové auf dem nördlichen Rand der Gemeinde Hlušice, etwa 7 km östlich von Nový Bydžov. Die patrónové neuegotische Gebäude, Eigentum der Familie Černín, ist gut aus der Straße sichtbar, die nach Janovice führt. Seit 1964 ist es eine kulturelle Denkmalk. Der Zámek Hlušice hat eine reiche Geschichte. Die Gemeinde wurde bereits in der späten Steinzeit besiedelt, und der erste schriftliche Nachweis datiert auf 1322. Die Renaissance-Burg wurde von Albrecht Kapoun errichtet, und im 17. Jahrhundert entstand eine frühbarocke Burg. 1743 kauften die Colloredové die Anlage und ließen 1749 eine barocke Kapelle errichten. 1789 wurde der Zámek aufgrund der Zerstörung abgerissen. 1852 baute Jakub Waagner einen neuen neugotischen Zámek, der von Eduard Halla entworfen wurde. 1903 und 1904 wurde die Kapelle in einen Kirche umgebaut. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Zámek 1989 an die Familie Czernin zurückgegeben und heute von einer technischen Schule genutzt. Der Zámek ist eine eingeschossige, rechteckige Bauweise mit symmetrischem Grundriss und einem zentralen eingebauten Rizalit. Die Fassade ist in Okra-Grundfarbe mit weißen Akzenten gehalten. Die ursprüngliche neugotische Architektur wurde durch spätere Änderungen beeinflusst. Die Kirche, etwa 50 Meter vom Zámek entfernt, ist eine einfache rechteckige Bauweise mit runden Ecken und einem Dachgiebel. Der Park, in dem sich der Zámek und die Kirche ursprünglich befanden, wurde durch moderne Anbauten zerstört.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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