Honert-Höhle
Ehemalige Höhle in Volkringhausen
Die Honert-Höhle war eine Höhle in Volkringhausen im Grübecker Tal, zwischen dem Balver Ortsteil Eisborn und dem Hönnetal. Sie lag im Massenkalk des oberen Mitteldevon und befand sich in einem Kalksteinfelsen der südöstlichen Talwand. Die Höhle war etwa 800 Meter über dem Abzweig der B 515 Richtung Eisborn gelegen und bestand aus zwei oder drei Kammern, wobei zwei durch einen 28 Meter langen Gang verbunden waren. Die größte Halle hatte eine Länge von 9 Metern und eine Breite von 5 Metern. Die Höhle wurde von Emil Carthaus im Jahr 1891 erforscht, wobei menschliche Schädelteile, Topfscherben und fossile Knochen gefunden wurden. Julius Andree führte 1925 und 1926 Grabungen durch und entdeckte Reste einer steinzeitlichen Bestattung, Keramikscherben der Eisenzeit sowie Münzen aus Hamm und Soest. Diese Funde zeigen, dass die Höhle ein wichtiger archäologischer Ort war. Die Honert-Höhle bietet heute einen Einblick in die geologische und kulturelle Geschichte der Region. Die Höhle war Teil der Spaltenhöhle und hatte einen tiefsten Punkt von 16 Metern unter dem Eingang. Die Umgebung um die Höhle ist geprägt von Kalksteinfelsen und dem Tal der Hönne. Die Höhle ist auch als Fundstätte für Eisenzeitkeramik bekannt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Balve
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