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Wolfertschwenden
Gemeinde in Landkreis Unterallgäu, Bayern
Wolfertschwenden liegt im schwäbischen Landkreis Unterallgäu, 15 Kilometer südlich von Memmingen. Das Dorf gehört zur Verwaltungsgemeinschaft Bad Grönenbach und umfasst fünf Gemeindeteile. Das Ehwiesmühltal, ein schmales Seitental mit steilen Hängen, liegt bei Wolfertschwenden und war früher von Mühlen geprägt. Heute ist das Tal für die Trinkwasserversorgung wichtig. Nordöstlich von Niederdorf befinden sich die Geologischen Orgeln, natürliche Röhren, die bei starkem Wind orgelähnliche Töne erzeugen. Die erste urkundliche Erwähnung von Wolfertschwenden datiert auf das 9. Jahrhundert, Niederdorf wurde im 11. Jahrhundert gegründet. Die Familie Hawin stiftete 1093 das Benediktinerkloster Ochsenhausen. Die Gemeinde war bis 1803 Teil des Reichsstifts Ottobeuren und kam zu Bayern. 1972 schlossen sich Dietratried und Niederdorf freiwillig an. Die Gemeinde wuchs zwischen 1988 und 2018 um 38,3 %. Wolfertschwenden ist bekannt für die Katholische Pfarrkirche St. Vitus und das ehemalige Pfarrhaus. Die skulpturale Installation Lanzenfeld erinnert an den Bauernkrieg und befindet sich auf einer Weide. Die Gemeinde verfügt über eine Kindertagesstätte, eine Grundschule und einen Kinderhort. Wichtige Arbeitgeber sind unter anderem Multivac Sepp Haggenmüller und Andreae-Noris Zahn AG. Die nächsten Verkehrsanbindungen liegen zwei Kilometer entfernt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Unterallgäu
- Seehöhe
- 678 m
In der Nähe
- Burgstall Wolfertschwenden603 m
- Burgstall Falken1.5 km
- Gräben und Mauerreste einer Burg1.5 km
- Fliehburg (Ittelsburg)1.8 km
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