📷 Bild: Wikimedia Commons
Abtei Tart
zisterziensisches Nonnenkloster in Frankreich
Die Abtei Tart war ein zisterziensisches Nonnenkloster, das 1132 gegründet wurde und sich in der Gemeinde Tart-l’Abbaye im französischen Burgund befand. Es lag am Ufer des Flusses Ouche und war nur wenige Kilometer vom Mutterkloster Cîteaux entfernt. Die Abtei war Teil der Zisterzienserbewegung und stand in engem Kontakt mit dem Mutterkloster. Die Abtei war durch bedeutende Stiftungen und Landschenkungen der Adelsfamilien finanziell stark gesichert. Sie besaß Weingärten wie das Vignoble de Bourgogne und die berühmte Monopollage Clos de Tart, die 1939 als Grand Cru eingestuft wurde. Die Nonnen betrieben Weinbau, doch die Arbeit wurde aufgrund der Schwierigkeiten für Frauen von Konversen aus Cîteaux übernommen. Die Abtei war bis ins 13. Jahrhundert einflussreich und stand an der Spitze der zisterziensischen Frauenklöster. Nach dem Niedergang im 16. Jahrhundert zog ein Teil des Konvents 1623 nach Dijon, wo sie eine Reformversuchung startete. Die Abtei wurde 1791 aufgelöst, und heute sind die Gebäude in Dijon als Museum für das Leben in Burgund und Sakrale Kunst genutzt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Abtei
- Ort
- Tart-l'Abbaye
- Erbaut
- 1101
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