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Burg Elberfeld
nur in Fundamenten erhaltene Burg, Keimzelle und Namensgeber der Großstadt Elberfeld, heute Teil von Wuppertal
Die Burg Elberfeld war die erste Befestigung der Region, die später zur Großstadt Elberfeld wurde und heute Teil von Wuppertal ist. Sie entstand vermutlich im 10. Jahrhundert als Fliehburg und entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem Hof und später zur Burg. Der Name leitet sich vom Fluss Elbe ab und bedeutet „Fläche am Fluss“. Die Burg war im 13. Jahrhundert ein Lehen der Erzbischöfe von Köln und wurde mehrfach verpfändet und verkauft. Die Burg war ein zentraler Punkt auf der Handels- und Reiseroute zwischen Köln und Westfalen. Sie diente als Versorgungsstation und Verwaltungssitz. Die Herrschaft über die Burg wechselte häufig zwischen verschiedenen Adelsfamilien und der kölnischen Oberhoheit. 1536 brannte die Burg nieder, und sie blieb verfallen. 1605 wurde das Gelände versteigert, und die Burg verlor ihren militärischen Zweck. Heute sind nur Fundamente und Mauerreste erhalten. Die Burg stand im Zentrum der Siedlung „Freiheit“, die sich im Mittelalter zur selbständigen Gemeinde entwickelte. Die archäologischen Funde deuten auf eine einfache Befestigung hin, die aus Steinfundamenten und Holzaufbauten bestand. 2010 wurden Mauerreste und Grabenverfüllungen entdeckt, die auf die Burganlage zurückgehen könnten. Die historische Bedeutung der Burg ist durch die heute noch vorhandenen Straßennamen und Gebäude wie das Von der Heydt-Museum sichtbar.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg, Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Wuppertal
- Denkmalstatus
- Bodendenkmal in Nordrhein-Westfalen
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