📷 Bild: Wikimedia Commons
Frascati-Palast
Palast in Polen
Der Frascati-Palast in Warschau ist ein ehemaliges Sommerresidenzgebäude, das heute als Museum genutzt wird. Er liegt oberhalb der Weichseluferböschung im Innenstadtdistrikt und wird auch als Weißes Palais oder Branicki-Lubomirski-Palais bezeichnet. Das Gebäude entstand im 18. Jahrhundert und wurde im 19. Jahrhundert mehrfach umgebaut und erweitert. Der Palast war bis 1939 als Residenz an den Botschafter Chinas vermietet und wurde im Zweiten Weltkrieg beschädigt. 1948 wurde er restauriert und als Teil des Museums der Erde umgestaltet. Das Gebäude beherbergt heute rund 20 Zimmer, darunter einen zweigeschossigen Ballsaal und einen Wintergarten. Im 19. Jahrhundert war der Palast ein beliebter Treffpunkt für bedeutende Persönlichkeiten wie Józef Piłsudski und Charles de Gaulle. Besucher können die Räume des Palasts erkunden, die vom klassizistischen Stil geprägt sind. Der Garten wurde im 19. Jahrhundert nach der italienischen Kleinstadt Frascati benannt und gehört zum Ensemble. Ausblick auf die Weichseluferböschung und die umliegende Landschaft sind von den Räumen aus möglich. Die Anlage ist Teil der historischen Paläste Warschaus und bietet Einblick in die Architektur und Geschichte der Stadt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Palast, Baudenkmal
- Ort
- Warschau
- Adresse
- Aleja Na Skarpie 20/26
- Erbaut
- 1900
- Baustil
- Klassizismus
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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