Hinterschmiding

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NiederbayernBezirk Niederbayern

Hinterschmiding

Gemeinde im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau

Hinterschmiding liegt im niederbayerischen Landkreis Freyung-Grafenau, in der Region Donau-Wald im Bayerischen Wald. Der Ort befindet sich westlich des 1167 Meter hohen Haidel und ist vier Kilometer östlich von Freyung. Die Gemeinde grenzt an Freyung, Philippsreut und Grainet. Sie liegt zwölf Kilometer von der tschechischen Grenze entfernt und 28 Kilometer von der österreichischen Grenze. Die Ortschaft umfasst elf Gemeindeteile, darunter Herzogsreut und Hinterschmiding. Das Dorf wurde um 1400 erstmals erwähnt und lag am sogenannten Goldenen Steig, einem wichtigen Salztransportweg. Das Wappen der Gemeinde zeigt ein weißes Pferd mit einem goldenen Salzsack. 1805 kam Hinterschmiding an Bayern, und 1818 wurde es zur politischen Gemeinde. 1936 wurde der Ort zur Kirchengemeinde erhoben, und 1969 entstand die heutige Pfarrkirche. 1978 wurde Herzogsreut eingemeindet, und nach dem Zweiten Weltkrieg entstand das Kriegsgefangenenlager Camp Sonndorf. Die Gemeinde ist bekannt für kulturelle Veranstaltungen und die Partnerschaft mit dem Universitätschor Ostrava. Sie verfügt über einen Kindergarten, eine Volksgrundschule und eine Vielzahl von Baudenkmälern. Andreas Seidl, ein Motorsportingenieur und -manager, ist ein prominenter Sohn der Gemeinde. Hinterschmiding bietet ein vielfältiges kulturelles Angebot und ist ein Zentrum für Bildung und künstlerische Aktivitäten.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
Ort
Landkreis Freyung-Grafenau
Seehöhe
737 m
Quellen:Hinterschmiding (CC0-1.0)

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