Haus der Kulturen der Welt

📷 Bild: Wikimedia Commons

TheaterBezirk Berlin

Haus der Kulturen der Welt

Ausstellungsgebäude in Berlin

Das Haus der Kulturen der Welt (HKW) ist ein kultureller Ausstellungsort in Berlin, der sich in der ehemaligen Kongresshalle am Ufer der Spree im Großen Tiergarten befindet. Das Gebäude, auch als „Schwangere Auster“ bekannt, wurde 1957 als Teil der Internationalen Bauausstellung Interbau errichtet und diente ursprünglich als Propagandabau für westliche Modernität. Es war bis 1989 Sitz der internationalen zeitgenössischen Künste und dient heute als Forum für kulturelle und gesellschaftliche Diskurse. Das HKW verzeichnete seit 1989 eine Vielzahl von Veranstaltungen, darunter politische Tagungen, Kulturveranstaltungen und internationale Konferenzen. Bekannt ist es auch für seine Rolle bei bedeutenden historischen Momenten, wie Reden von US-Präsidenten oder Sitzungen des Bundestags. Die Institution ist Teil des Unternehmens Kulturveranstaltungen des Bundes in Berlin GmbH und wird seit 2023 von Bonaventure Soh Bejeng Ndikung geleitet. Im HKW werden drei Hauptprogrammbereiche verfolgt: Literatur, Gesellschaft und Wissenschaft; Bildende Kunst und Film; sowie Musik und Performing Arts. Das Haus kombiniert Ausstellungen, Konferenzen und Workshops und betreibt eine eigene Radiostation. Es veranstaltet zudem den Internationalen Literaturpreis und engagiert sich in langfristigen Projekten wie das Anthropozän-Projekt oder das Neue Alphabet. Die architektonische Struktur des Gebäudes prägt das Angebot und ermöglicht vielfältige kulturelle Formate.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Theatergebäude, Museum, Kino, Kongresszentrum, Mehrzweckhalle, Kunstzentrum
Ort
Berlin
Erbaut
1957
Architekt
Hugh Stubbins

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