📷 Bild: Wikimedia Commons
Nekmíř
Schloss in Tschechien
Nekmíř ist ein aus einer Burg umgebauter Schlosskomplex in der gleichnamigen Gemeinde im Okres Plzeň-sever. Die Burg stammt aus dem 14. Jahrhundert und wurde im 16. Jahrhundert barock umgebaut. Der heutige Zustand entstand durch eine frühbarocke Renovierung im 17. Jahrhundert und späteren Änderungen. Der Schlosskomplex mit Hof, Garten und Mauer ist als kulturelle Denkmalkultur im Tschechischen beschützt, wobei der physische Zustand als gefährlich bewertet wird. Der Schlosskomplex hat eine reiche Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Die erste bekannte Familie, die das Land besaß, war die Familie Racek. Im 16. Jahrhundert wurde die Burg durch die Familie Markvart in Renaissance-Form umgebaut. Nach dem Tod von Jan Markvart 1590 übernahm sein Bruder Kryštof das Gut und erweiterte es um weitere Gebiete. Im 17. Jahrhundert wurde die Burg durch die Familie Vřesovec erworben, die sie in eine barocke Residenz verwandelte. Der Schlosskomplex besteht aus einer dreiflügeligen Bauweise, wobei das nördliche Flügel ausgotische Elemente beinhaltet. Die ursprüngliche Burg war vermutlich durch eine ähnliche südliche Bauweise mit Mauern verbunden. Im 16. Jahrhundert wurde ein mittleres Flügel mit Arkaden hinzugefügt, und im 17. Jahrhundert wurden die Arkaden auf das nördliche Flügel erweitert. Die Räume sind mit valenzen Decken ausgestattet.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Baustil
- Barockarchitektur
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Tschechien
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