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Zisterzienserinnenkloster Duissern
ehemaliges Kloster der Zisterzienserinnen in Duisburg
Das Kloster Duissern war eine Zisterzienserinnenabtei in der Stadt Duisburg. Es wurde 1234 gegründet und zunächst in der Nähe der Ruhr am Kaiserberg errichtet, musste aber aufgrund unsicherer Fundamente nach Duissern zurückkehren. Das Kloster war bis 1806 bestehend und wurde 1623 erstmals als adeliges Stift bezeichnet. Es lag zwischen den Straßen Oberstraße, Niederstraße, Nonnengasse und Klosterstraße. Das Kloster war bis 1587 in Duisburg ansässig und wurde 1587 von Söldnern niedergebrannt. Die Reste wurden 1590 abgerissen. 1608 zog das Kloster in das Dreigiebelhaus an der Niederstraße. 1806 wurde das Kloster aufgelöst, und die Nonnen erhielten eine Lebensrente. 1961 übernahm die Stadt Duisburg das Dreigiebelhaus. Reste des ursprünglichen Klosters wurden 1920er Jahren bei Grabungen in der Oranien- und Hansastraße entdeckt. Die Anlage umfasste ein Gelände, das von verschiedenen Straßen begrenzt wurde, und enthielt eine eigene Kirche, die 1694 errichtet wurde. Die Nonnen lebten in der Stadt und wurden ab dem 16. Jahrhundert nur noch aus adeligen Familien genommen. Die einzige bildliche Darstellung des Klosters stammt aus dem Corputius-Plan von 1566.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Duisburg
- Erbaut
- 1234
In der Nähe
- Gerhard Mercator Haus143 m
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