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Barth
Kleinstadt und Gemeinde im Landkreis Vorpommern-Rügen, Mecklenburg-Vorpommern, Deutschland
Barth ist eine Kleinstadt im Landkreis Vorpommern-Rügen in Mecklenburg-Vorpommern. Sie liegt am südlichen Ufer des Barther Boddens und östlich des Flusses Barthe. Die Stadt ist Sitz des Amtes Barth und umfasst fünf Ortsteile, darunter Tannenheim, Planitz, Glöwitz und Fahrenkamp. Im Osten ragt der Glöwitzer Berg mit 34,2 Metern hervor, und es gibt mehrere Feuchtgebiete sowie Seen in der Region. Barth erhielt 1255 das Stadtrecht und wurde 1324 als Festung erwähnt. Die Stadt war Residenzstadt unter Herzog Bogislaw XIII., der sie bis 1603 zur Hauptstadt des Landes ausbaute. Im 18. Jahrhundert blühte der Schiffbau und der Handel, wobei bis zu 70 Werften existierten. In der DDR war Barth ein Industriestandort mit mehreren Großbetrieben. Seit den 1990er Jahren verlor die Stadt an Bevölkerung, doch der Tourismus und die Nähe zur Ostsee trugen zur Erholung bei. Die Stadt bietet historische Räume wie das Rathaus, das im 19. Jahrhundert abgerissen wurde, sowie den Westhafen mit Restaurants und Läden. Die Hafenstraße wurde umgebaut, und der denkmalgeschützte Verwaltungstrakt bleibt erhalten. Die Stadt ist auch ein Erholungsort mit Zugang zur Ostsee und zur Halbinsel Zingst. Die Bevölkerung sank von über 11.500 im Jahr 1990 auf knapp 7.500 im Jahr 2022.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kleinstadt, Stadt in Deutschland
- Ort
- Amt Barth
- Erbaut
- 1201
- Seehöhe
- 5 m
In der Nähe
- Vinetamuseum (Altes Rathaus)114 m
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- Papenhof mit Hofraum, Wohnhaus und Einfriedung216 m
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- Ostseeflughafen Stralsund-Barth3.6 km
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