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Franziskanerkloster Crossen

Kloster in Crossen im damaligen Herzogtum Crossen in Schlesien, heute Krosno Odrzańskie in der Woiwodschaft Lebus (Polen)

Das Franziskanerkloster Crossen lag nordwestlich der Altstadt von Crossen, auf einer Landzunge zwischen Oder und Alter Oder. Es war Teil der sächsischen Franziskanerprovinz und gehörte zur Kustodie Goldberg. Die genaue Gründung ist unklar, aber eine erste urkundliche Erwähnung datiert auf 1272. Das Kloster wurde 1540 säkularisiert, nachdem es bereits vorher verlassen worden war. Das Kloster spielte in religiösen und politischen Konflikten eine Rolle, etwa bei dem Streit zwischen Bischof Thomas II. und Herzog Heinrich IV. 1282. Die Franziskaner standen auf der Seite des Herzogs. Später wurde das Kloster in die Kustodie Görlitz eingegliedert. Die Kirche diente als Fischerkirche und wurde mehrfach zerstört und wieder aufgebaut. Auf dem ehemaligen Klostergelände entstanden später Wohnhäuser, ein Armenfriedhof und Wirtschaftsgebäude. Die genauen Gründe für die Aufgabe des Klosters sind nicht bekannt, aber es ist möglich, dass die Hussiten 1433 den Konvent vertrieben haben. Die Gebäude wurden nach der Säkularisierung abgetragen oder wiederverwendet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster
Ort
Krosno Odrzańskie

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