château de Saint-Romain
Schloss in Frankreich
Das Château de Saint-Romain ist ein zerstörter Schlossberg in der Gemeinde Siaugues-Sainte-Marie im Département Haute-Loire in Frankreich. Es liegt an einer erhöhten Stelle und war ursprünglich ein Verteidigungsbauwerk. Die Anlage wurde im 14. Jahrhundert errichtet und war im 13. Jahrhundert im Besitz des Bruders von König Saint-Louis IX., Alphonse de Poitiers. Die Ruine umfasst noch Reste der Außenmauer, zwei Türme sowie das Hauptgebäude mit einem Turm und einem Teil einer Treppentürme. Das Schloss war strategisch wichtig, da es die Gemeinde Siaugues überblickte und angeblich zur Abwehr angevinischer Truppen diente, die auf der westlichen Seite des Flusses Allier lagerten. Im 15. Jahrhundert kam es in den Besitz der Familie La Fayette, die es bis zur Französischen Revolution behielt. Danach wurde es von der Gemeinde erworben und als Steinbruch genutzt. Seit 1984 ist es als historisches Monument durch das französische Kulturministerium geschützt. Die Ruine bietet einen Blick auf die umliegende Landschaft und die Gemeinde Siaugues. Die Anlage umfasst die Reste der Außenmauer, zwei Türme sowie das Hauptgebäude mit einem Turm und einem Teil einer Treppentürme. Auf dem zweiten Stock des Hauptgebäudes sind noch Malreste zu sehen. Die Ruine ist privater Eigentum und wird seit den 1980er Jahren teilweise restauriert.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Siaugues-Sainte-Marie
- Denkmalstatus
- klassifiziertes historisches Denkmal in Frankreich
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