📷 Bild: Wikimedia Commons
Augustinerchorherrenstift auf dem Petersberg
Kirchengebäude in Goslar
Das St.-Peters-Stift war ein reichsunmittelbares Stift auf dem Petersberg östlich der Altstadt von Goslar. Es existierte von der Mitte des 11. bis zum 15. Jahrhundert und wurde 1045 von Agnes von Poitou gegründet. Die Stiftskirche wurde zu einer mächtigen Basilika ausgebaut, mit Westwerk, Querhaus und Vierungsturm. Im 15. Jahrhundert setzte ein Rückgang ein, und die Franziskaner konnten den Verfall nicht stoppen. Das Stift war bis 1527 rechtlich bestehen geblieben, doch im Jahr der Goslarer Unruhen wurde es abgetragen, um die Stadt vor der Bedrohung durch Heinrich II. von Braunschweig-Wolfenbüttel zu schützen. Nach dem Stadtbrand von 1728 verschwand die Ruine als Steinbruch und wurde schließlich spurlos. Die Mauerreste wurden erst 1871 durch Adelbert Hotzen dokumentiert und teilweise gesichert. Auf dem Petersberg sind heute nur noch Mauerreste im Erdreich erhalten, die den Grundriss der einstigen Kirche zeigen. Die Ruine liegt in der Nähe der Stephanikirche und ist Teil der Altstadt von Goslar. Die Lage im Osten des Stadtgebiets bietet Ausblicke auf die umliegende Landschaft und die historischen Bauten der Region.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Goslar
- Architekt
- Adelbert Hotzen
In der Nähe
- Augustinerchorherrenstift auf dem Petersberg3 m
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