📷 Bild: Wikimedia Commons
Schumannhaus Bonn
Museum in Deutschland
Das Schumannhaus Bonn liegt im Ortsteil Endenich und dient heute als Gedenkstätte, Museum und Musikbibliothek. Es war das Sterbehaus des Komponisten Robert Schumann, der 1854 bis zu seinem Tod 1856 dort als Patient untergebracht war. Das Gebäude wurde 1790 als Landhaus errichtet und 1844 zur privaten psychiatrischen Klinik umgebaut. Es war auch von anderen Prominenten genutzt, darunter Maler wie Carl Gehrts und Alfred Rethel. Das Haus ist ein Baudenkmal und wurde nach einem Bombenangriff im Zweiten Weltkrieg 1944 wiederhergestellt. Die Gedenkstätte und Musikbibliothek wurden 1963 eingeweiht, das Gebäude wurde 1984 von der Stadt gekauft. Die Schumann-Gedenkräume im ersten Stock zeigen Faksimile-Briefe, Gemälde und Gegenstände, während die Musikbibliothek etwa 51.000 Bücher, Noten und Tonträger bereithält. Der Lesesaal wird bei Konzerten genutzt, insbesondere im Rahmen des Bonner Schumannfestes. Im Erdgeschoss des Hauses steht eine Büste von Robert Schumann, die 2006 enthüllt wurde. Die städtische Musikbibliothek wird häufig genutzt, mit fast 100.000 Ausleihen jährlich. Das Schumannhaus ist ein Ort der Kulturgeschichte und dient sowohl als Erinnerungsort als auch als kulturelles Zentrum.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum
- Ort
- Bonn
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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