Kloster Marienthal

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Kloster Marienthal

Kloster in Deutschland

Das Kloster Marienthal wurde 1228 in Netze, einem Ortsteil der Stadt Waldeck, gegründet. Es liegt im Grenzbereich zwischen dem ehemaligen fränkischen und sächsischen Hessengau. Die Anlage umfasst die Kirche mit dem Flügelaltar aus dem 14. Jahrhundert sowie die Grabkapelle St. Nikolaus. Die Kirche war ursprünglich romanisch und wurde später gotisch umgebaut. Der Turm aus dem 12. Jahrhundert und die Glocken, darunter eine der ältesten in Deutschland, sind erhalten. Die Kirche beherbergt den bedeutendsten Kunstwerks des Klosters, den gotischen Flügelaltar aus dem Jahr 1370. Er zeigt das Leben Christi in 13 Bildern und wurde von Graf Heinrich VI. gestiftet. Die Grabkapelle St. Nikolaus dient als Grablege der Waldecker Grafen und enthält Grabdenkmäler sowie Sarkophage. Sie wurde im 14. Jahrhundert erweitert und ist mit einer Renaissanceportal ausgestattet. Die Kirche wurde im 16. Jahrhundert aufgelöst, nachdem die Reformation eingeführt wurde. Die letzte Äbtissin blieb bis zu ihrem Tod im Kloster. Die Kirche wurde im 17. Jahrhundert renoviert, und das Gewölbe wurde 1990 wiederhergestellt. Die Kirche und die Grabkapelle sind heute Teil der ehemaligen Staatsdomäne Netze.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Kloster, religiöse Gemeinschaft
Ort
Waldeck
Erbaut
1228

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