📷 Bild: Wikimedia Commons
Haus Rüschhaus
Museum in Münster, Deutschland
Haus Rüschhaus ist ein Landsitz im Stadtteil Nienberge von Münster. Es wurde im 14. Jahrhundert von den Bischöfen von Münster erworben und später von der Familie von Wieck verwaltet. Im 18. Jahrhundert war es ein landfreies Gut von 220 Morgen mit fünf Kotten. 1743 kaufte Johann Conrad Schlaun das Anwesen und baute es ab 1745 bis 1748 in einen Landsitz um. Der Neubau folgte dem Stil feudaler Adelsresidenzen und kombinierte Elemente der Villa Barbaro, Herrenhäuser mit cour d’honneur und münsterländischer Bauernarchitektur. Das Haus besitzt eine Parkanlage mit geometrischen Beeten und Rasenflächen. Die Anlage wurde später von Annette von Droste-Hülshoff als „Schneckenhaus“ genutzt, wo sie bis 1846 lebte und viele literarische Werke verfasste. Das Haus diente als Wohnsitz für verschiedene Familien und wurde nach dem Zweiten Weltkrieg als Museum eröffnet. Es ist heute Teil der Annette von Droste zu Hülshoff-Stiftung und für Besichtigungen zugänglich. Die Parkanlage und das Haus bieten einen Eindruck der historischen Landschaft und der literarischen Bedeutung des Ortes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Museum, Wohngebäude
- Ort
- Stadtbezirk Münster-West
- Adresse
- Am Rüschhaus 81, 48161 Münster
- Erbaut
- 1745
- Baustil
- Barock
- Architekt
- Johann Conrad Schlaun
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Nordrhein-Westfalen
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