Friedhofskapelle Pinkafeld

📷 Bild: Wikimedia Commons

BurgenlandBezirk Oberwart

Friedhofskapelle Pinkafeld

Friedhofskapelle im Burgenland (8386)

Die Friedhofskapelle Pinkafeld steht auf dem Friedhof des Ortes inmitten des Burgenlandes. Sie wurde 1779 errichtet, nachdem der alte Friedhof bei der katholischen Pfarrkirche aufgelassen wurde. Die Kapelle wurde von Nikolaus Graf Batthyány und seiner Frau Franziska gestiftet und ist ein Werk des Wiener Architekten Carl Roesner. Sie ist ein einfacher neugotischer Bau mit rechteckigem Grundriss. Die Kapelle gilt als kunsthistorisch bemerkenswerte Anlage des romantischen Historismus. Das Altarbild und die Predella wurden von Eduard Jakob von Steinle gemalt und zählen zu seinen Frühwerken. Das Altarbild zeigt die Kreuzigung Christi, der Hintergrund ist vergoldet. Die Predella stellt die Erlösung der armen Seelen aus dem Fegefeuer dar. Steinle war Mitglied des Romantiker-Kreises um die Gräfin Batthyány im Pinkafelder Schloss. In der Kapelle wurden früher an Allerseelen und Faschingstagen Gottesdienste abgehalten. Sie diente zudem vor dem Bau der Aufbahrungshalle als Ort für die Aufbahrung der Verstorbenen. Die Kapelle ist denkmalgeschützt und steht im Umfeld des Friedhofs. Die Räume sind klein und einfach gestaltet, mit einer klaren Ausrichtung auf religiöse Funktionen. Die Ausblicke sind auf den Friedhof und die umliegende Landschaft gerichtet.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Friedhofskapelle
Ort
Pinkafeld
Adresse
Wiener Straße
Baustil
Neogotik
Denkmalstatus
Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
Quellen:Friedhofskapelle Pinkafeld (CC0-1.0)

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