Burgstall Kirchahorn
archäologische Stätte in Deutschland
Der Burgstall Kirchahorn ist eine abgegangene Wasserburg südlich von Kirchahorn, einem Ortsteil der Gemeinde Ahorntal im Landkreis Bayreuth. Die Anlage wurde 1447 erstmals erwähnt und war vermutlich der Stammsitz der Herren von Ahorn. 1525 wurde sie im Bauernkrieg zerstört. Im 18. Jahrhundert fiel die Burg in schlechten Zustand, und 1778/79 wurde sie abgebrochen. Die heute sichtbare Stelle liegt östlich des Kirchahorner Sportplatzes, wo Wiesengelände den Burgstall markieren. Die Burgstelle wurde 1953 durch die Regulierung des Ailsbaches stark verändert. Die Anlage war Teil der Burgen der östlichen Fränkischen Schweiz, wie in der Schrift von Hellmut Kunstmann beschrieben. Die Wasserburg war ursprünglich ein kleiner Bau, der im Laufe der Zeit zerstört und abgetragen wurde. Die heutige Fläche des Burgstalls ist von Wiesengeländen umgeben und liegt in der Nähe des Sportplatzes. Der Ailsbach fließt in der Region und hat den Verlauf der Burgstelle beeinflusst. Umgebung und Landschaft sind geprägt von der Region der östlichen Fränkischen Schweiz, in der die Burgstelle Teil der historischen Burgenlandschaft ist.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Archäologische Stätte, Burgstall
- Ort
- Ahorntal
- Erbaut
- 1474
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Deutschland
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