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Königshöhle
Fundplatz für die neolithische Badener Kultur in Österreich
Die Königshöhle ist eine 25 m tiefe Höhle in der Gemeinde Baden, Niederösterreich. Sie liegt westlich von Baden am Eingang des Helenentals und ist von der Burgruine Rauheneck begrenzt. Zwischen dem Rauhenecker Plateau und dem Lindenkogel befindet sich das Wolfstal, in dem die Höhle am Nordwesthang unter einem Kalkfelsen liegt. Der Zugang erfolgt durch ein 16 m breites Portal, und unter der Höhlendecke befindet sich ein Versturzblock. Die Höhle ist der Fundplatz der Badener Kultur, einer neolithischen Kultur in Österreich. Die Grabungen brachten Knochenreste, Höhlenbärenreste und Silices zur Ansicht. In der Ascheschicht wurden jungneolithische Keramiken gefunden, darunter amphorenartige Gefäße, Schüsseln mit Verzierungen, Tassen und Zylinderhalsgefäße. Zudem wurden Spinnwirtel, Stein- und Knochengeräte sowie Keramik der frühen Bronzezeit entdeckt. Ein kupferner Ösenhalsring und ein Follisteilstück aus römischer Zeit sind ebenfalls vorhanden. Die Höhle wurde 1973 als Naturdenkmal ausgewiesen und wird zum Bouldern genutzt. Auf dem Rauhenecker Plateau liegt eine Höhensiedlung der Hallstattkultur. Die Königshöhle ist ein wichtiger archäologischer Fundplatz, der Einblicke in die neolithische Kultur und die spätere Bronzezeit bietet. Die Höhle ist Teil der Umgebung mit dem Rauhenecker Plateau und dem Lindenkogel.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Höhle
- Ort
- Baden bei Wien
- Denkmalstatus
- Naturdenkmal in Niederösterreich
- Seehöhe
- 372 m
In der Nähe
- Burgruine Rauheneck403 m
- Villa Eugen633 m
- Fußgängerbrücke, Albrechtsbrücke820 m
- Filialkirche Baden-St. Helena900 m
- Schloss Weilburg687 m
- Pfarrhof909 m
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