📷 Bild: Wikimedia Commons
Burgruine Oberwallsee
Burg in Oberösterreich
Die Burgruine Oberwallsee liegt auf dem Klausberg, 365 m über dem Meeresspiegel, oberhalb des Pesenbachtals in Bad Mühllacken, einem Ortsteil von Feldkirchen an der Donau im Mühlviertel. Sie wurde zwischen 1364 und 1386 als Höhenburg errichtet und 1600 in ein Schloss umgebaut. Die Ruine wurde im 18. Jahrhundert größtenteils dem Verfall überlassen, wobei ein Teil der Vorburg als kleinbäuerliches Anwesen weiter genutzt wurde. Die Burg war ein bedeutendes Zentrum der Herrschaft der Familie Wallseer und später der Schaunberger. Sie wurde mehrfach verändert und umgebaut, bis sie 1620 aufgrund gegenreformatorischer Maßnahmen konfisziert wurde. Die Verwaltung wechselte mehrfach, und ab 1717 verlor die Burg ihre Funktion als Verwaltungszentrum. Seit 1958 erfolgen Erhaltungsarbeiten, die die Ruine und den Grundbesitz schützen und wiederherstellen. Die Ruine umfasst eine Fläche von 4300 Quadratmetern, wobei die Hochburg 1443 und die Vorburg 2857 Quadratmeter einnimmt. Die Hochburg besteht aus Palas, Kapelle und Nebengebäuden, die um einen Innenhof angeordnet sind. Die Vorburg ist von einer Ringmauer umgeben und enthält Wirtschaftsgebäude, darunter den heute als Wohngebäude genutzten Meierhof. Die Anlage bietet Ausblicke auf die Umgebung und ist Teil der Landschaft des Mühlviertels.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burgruine
- Ort
- Feldkirchen an der Donau
- Adresse
- Oberwallsee 1
- Erbaut
- 1364
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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