Benediktinerinnenkloster Châtillon-sur-Loing
Kloster der Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament in Châtillon-Coligny in Frankreich
Das Benediktinerinnenkloster Châtillon-sur-Loing stand in Châtillon-Coligny, einem Ort im Erzbistum Sens in Frankreich. Es lag südlich von Montargis im Gâtinais und wurde von 1688 bis 1792 als Kloster der Benediktinerinnen vom Heiligsten Sakrament betrieben. Die Gründung begann 1675 durch Elisabeth Angélique de Montmorency, die ein religiöses Zentrum gegen die Hugenotten schaffen wollte. Das Kloster nutzte zuerst ein von Hugenotten genutztes Schulgebäude. Das Kloster war bis 1792 bestehen geblieben und hatte 26 Zellen, wobei zu Beginn einige leerstanden. Bis zur Auflösung durch die Französische Revolution waren 75 Nonnen namentlich bekannt. 1775 ereignete sich ein Brand, der zum Teil des Gebäudes zerstörte und eine Krise auslöste. Nach der Auflösung blieben mindestens 12 Nonnen noch in Châtillon, bis die letzte im Jahr 1838 starb. Das Gebäude wurde 1902 abgerissen und stand an der Stelle des heutigen Rathauses. Die Nonnen lebten in Zellen und betrieben eine Mädchenschule. Der erste geistliche Betreuer war Charles-Nicolas Taffoureau de Fontaine, gefolgt von seinem Neffen Charles-Henri Fenel. Die Priorinnen wurden von 1689 bis 1792 von verschiedenen Nonnen geführt, darunter Marie-Jeanne-Euphémie Taffoureau de Fontaine und Geneviève Louvion. Die Priorinnen leiteten das Kloster und waren für das tägliche Leben und die spirituelle Betreuung zuständig.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
- Ort
- Châtillon-Coligny
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