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Bernhardinerkloster Breslau
Kirchengebäude in Breslau, Polen
Das Bernhardinerkloster Breslau war ein Kloster der Franziskaner in der ehemaligen Neustadt. Es umfasste die Bernhardinerkirche und das Kloster in der Bernardyńska-Straße. Die Anlage wurde im spätgotischen Stil errichtet und besteht aus zwei Innenhöfen, Kreuzgängen und einer Basilika. Die Kirche ist ohne Querschiff und mit Sterngewölben ausgestattet. Die Grundrissgeometrie weicht vom rechten Winkel ab. Das Kloster wurde 1462 begonnen und 1505 fertiggestellt. Die erste Holzkirche aus dem Jahr 1453 wurde abgerissen und durch eine dreischiffige Basilika ersetzt. Die Kirche wurde 1464 geweiht. 1522 wurde das Kloster aufgrund der Reformation vertrieben, und die Franziskaner konnten erst 1679 in ein neues Kloster zurückkehren. Das Hospital wurde nach der Vertreibung eingerichtet und später erweitert. Heute beherbergt das Kloster das Architekturmuseum und Büros der Denkmalbehörde. Die Kirche und das Kloster wurden nach Kriegszerstörungen in den Jahren 1947–1949 und 1957–1967 wieder aufgebaut. Die Architektur umfasst eine dreischiffige Basilika mit Sterngewölben, einen Chor mit Strebepfeilern und einen barocken Westgiebel. Die Anlage besteht aus Backstein und Beton, mit spätgotischen Steinmetzdekorationen und erhaltenen Grabplatten.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude, Kloster, Gebäudekomplex, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Breslau
- Adresse
- Bernardyńska 5
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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