📷 Bild: Wikimedia Commons
Schloss Gifhorn
Schloss in Niedersachsen
Schloss Gifhorn ist eine im Stil der Weserrenaissance erbaute Schlossanlage in der Stadt Gifhorn. Die Anlage wurde zwischen 1525 und 1581 gebaut und bis 1790 als Festung ausgebaut. Sie umfasste Wassergräben, Wälle und Bastionen, die nie eingenommen wurden. Im 16. Jahrhundert war das Schloss zehn Jahre lang Residenz des Herzogtums Gifhorn. Die Schlossanlage war in Trapezform angelegt und von Festungswällen und einem 50 m breiten Wassergraben umgeben. An den Ecken standen Bastionstürme, die unterirdisch mit dem Schloss verbunden waren. Heute führt der Hauptzugang über die rekonstruierte Südbastion. Im Innenhof liegen das Torhaus, das Ablagerhaus, die Schlosskapelle, das Kommandantenhaus und der Treppenturm. Die Schlosskapelle ist der älteste evangelische Kirchenneubau Norddeutschlands. Im Schloss werden heute verschiedene Einrichtungen untergebracht, darunter das Landratsamt, das Historische Museum und ein Restaurant. Der Rittersaal dient als Veranstaltungsort. Die Schlosskapelle beherbergt eine lebensgroße Holzplastik des Bestatteten und einen Sarkophag von Herzog Franz. Die Ausstellungen des Schlossmuseums finden in einem Teil der unterirdischen Bastionstürme statt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Gifhorn
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Niedersachsen
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