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Münchsmünster
Gemeinde in Deutschland
Münchsmünster liegt im nordöstlichsten Winkel des Landkreises Pfaffenhofen an der Ilm und an der Ostgrenze Oberbayerns. Die Gemeinde gehört zur Planungsregion Ingolstadt und ist im Regionalplan als Doppelgrundzentrum mit Pförring eingestuft. Die Ilm nähert sich der Donau, mündet aber zunächst in die Abens. Aufgrund der Tallage gibt es keine nennenswerten Erhebungen, wobei Kirchtürme und Industrieschornsteine weithin sichtbar sind. Die nächsten Höhenlagen liegen im südlich angrenzenden Dürnbucher Forst. Münchsmünster wurde durch Herzog Tassilo III. von Bayern im 9. Jahrhundert gegründet und war bis 1556 ein Kloster. Die Anlage wurde 1815 abgebrochen, und die heutige politische Gemeinde entstand 1818. 1874 erhielt die Gemeinde eine Bahnstation, und 1970 wurde ein petrochemischer Betrieb angesiedelt. 2005 kam es zu einem Unfall, bei dem ein Feuerwehrmann sein Leben verlor. 2013 wurden Teile des Dürnbucher Forstes in die Gemeinde eingegliedert. Münchsmünster ist ein Verkehrsknotenpunkt mit der B 16 und der B 300. Die Industrie und die Pendler nutzen die Verbindungen nach Ingolstadt und Regensburg. Im Südosten der Gemeinde befinden sich Industrieparks und Gewerbegebiete mit chemischer und petrochemischer Industrie sowie Handels- und Logistikunternehmen. Die Gemeinde besitzt eine Grundschule, eine Bücherei und verschiedene Freizeitanlagen. Zudem betreibt die Gemeinde ein verpachtetes Gasthaus mit Bürgersaal.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht
- Ort
- Landkreis Pfaffenhofen an der Ilm
- Seehöhe
- 357 m
In der Nähe
- Kloster Münchsmünster150 m
- Schloss Wackerstein3.2 km
- Bodendenkmal in Pförring, #D-1-7236-00303.2 km
- Pförring4.9 km
- Kastell Pförring6.1 km
- Burg Marching6.5 km
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