Burg Stumpenhusen
abgegangene Turmhügelburg östlich der Gemeinde Wietzen im niedersächsischen Landkreis Nienburg/Weser
Die Burg Stumpenhusen ist eine abgegangene Turmhügelburg (Motte) der Edelherren von Stumpenhusen, die sich östlich der Gemeinde Wietzen im niedersächsischen Landkreis Nienburg/Weser befand. Sie lag am Bückener Mühlenbach und war Teil der Herrschaftsbezirke der Grafen von Hoya. Die Burg wurde im 11. Jahrhundert errichtet und war bis 1231 Sitz des Geschlechts. Die Burg Stumpenhusen wurde 1091 von den Edelherren von Stumpenhusen gebaut, die ab 1181 den Grafentitel trugen. Sie verkaufte um 1190 Titel und Herrschaftsbezirke an die Grafen von Hoya, die bis zu deren Aussterben 1231 auf der Burg residierten. Danach verschwand die Burg aus der historischen Aufzeichnung. Die Burg Stumpenhusen war im 19. Jahrhundert noch als Erdwall, Graben und Turmhügel sichtbar, doch wurden diese Strukturen später eingeebnet. 1986/87 fand eine archäologische Ausgrabung statt, bei der Keramik des 12./13. Jahrhunderts und ein Eichenpfahl, der auf 1175 datiert wurde, entdeckt wurden. Die Umgebung umfasst die nördlich angrenzende Wiese und vermutete Fundamente von Gebäuden.
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- Art
- Burg
- Ort
- Wietzen
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