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Schloss St. Andreas (Schlossanlage mit Nebengebäuden, Kapelle und Parkanlagen)
Schloss mit Nebengebäuden in Cham auf Landzunge im Zugersee im Kanton Zug, Schweiz
Das Schloss St. Andreas ist ein historisches Bauwerk im Historismusstil, das sich in Cham im Kanton Zug in der Schweiz befindet. Es liegt auf einem Hügel am Nordufer des Zugersees und wurde von Dagobert Keiser gestaltet. Die Anlage ist Teil des Schweizerischen Inventar der Kulturgüter und öffentlich nicht zugänglich. Die Geschichte des Schlosses reicht bis ins 12. Jahrhundert zurück, als eine Burg errichtet wurde. 1350 wurde die Burg erstmals schriftlich erwähnt. 1370 wurde sie an die Habsburger verkauft und 1385 erobert. 1533 erwarb Heinrich Schönbrunner das Schloss und sanierte es. 1903 übernahm Adelheid Page-Schwerzmann die Anlage, die von Dagobert Keiser umfassend renoviert wurde. Die Parkanlage um das Schloss umfasst über 67.000 m² und wurde von Otto Fröbel gestaltet. Sie ist weitgehend in der ursprünglichen Form erhalten. Der Park liegt auf dem Schlosshügel und öffnet sich zum Zugersee. Im Mai finden Führungen zur Flora und zur Geschichte des Parks statt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Park, Burg, Kapelle, Nebengebäude
- Ort
- Cham
- Adresse
- St. Andreas 1, 6330 Cham
- Denkmalstatus
- Schweizer Kulturgut der Klasse A von nationaler Bedeutung
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