Wassertürme
Turm in Augsburg
Die Wassertürme in Augsburg sind historische Denkmäler der städtischen Wasserwirtschaft. Sie gehören seit 2019 zur UNESCO-Welterbestätte „Augsburger Wassermanagement-System“. Zwei der vier erhaltenen Wassertürme sind Teil der Welterbestätte. Der älteste Wasserturm, aus dem Jahr 1412, ist nicht mehr vorhanden. Die Wassertürme standen an strategischen Punkten der Stadt, um den Wasserdruck zu regulieren und die Versorgung zu sichern. Die Wassertürme am Roten Tor sind besonders bedeutend. Sie belieferten die Stadt bis 1879 und sind heute noch als Gebäude erhalten. Der Große Wasserturm, der älteste bestehende Wasserturm Deutschlands, wurde 1412 gebaut und bis 1879 genutzt. Der Kleine Wasserturm und der Kastenturm, auch Spitalturm genannt, wurden in späteren Jahrhunderten erweitert und erhalten. Sie sind Teil der historischen Wasserwerke, die die Versorgung der verschiedenen Stadtviertel sicherten. Die Wassertürme sind als Gebäude und Räume erhalten. Der Große Wasserturm hat ein oktogonales Becken mit Fischspeiern und eine Wendeltreppe. Der Kleine Wasserturm verfügt über eine hölzerne Wendeltreppe und ein Wasserkessel. Der Kastenturm hat ein kunstvoll hergerichtetes Wasserbecken mit Figuren. Die Wassertürme bieten Ausblicke auf die Stadt und sind Teil der historischen Landschaft. Sie sind ein Zeugnis der technischen und kulturellen Entwicklung der Wasserwirtschaft in Augsburg.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Turm
- Ort
- Augsburg
- Denkmalstatus
- Baudenkmal in Bayern
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