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Burg Kazimierz Dolny
Burg in der Woiwodschaft Lublin, Polen
Die Ruine der Burg Kazimierz Dolny liegt in der Stadt Kazimierz Dolny, der Woiwodschaft Lublin in Polen. Sie befindet sich in einer Spornlage über der Weichsel und der Stadt, auf einem Burgberg. Die Anlage ist ein Rest einer Höhenburg aus dem 13. Jahrhundert, die im gotischen Stil errichtet wurde. Die älteste Form der Burg war ein Bergfried, der von Władysław I. Ellenlang gebaut wurde. Später wurde sie von Kasimir dem Großen ausgebaut und in den 1340er Jahren erweitert. Die Burg war bis ins 16. Jahrhundert ein königliches Gut und wurde von verschiedenen Adelsfamilien verwaltet. 1509 wurde sie den Firlej verliehen, die sie in ein Renaissanceschloss umbaute. Während der Schwedischen Sintflut wurde sie 1655 und 1657 mehrfach geplündert und beschädigt. Im Barockstil wurde sie wieder aufgebaut, fiel aber 1663 einem Brand zum Opfer. Im 18. Jahrhundert war sie Teil der Pläne von August dem Starken, doch der Krieg unterbrach diese Pläne. Die Ruine wurde später von den Czartoryski übernommen und 1806 von den Österreichern gesprengt. Die Burg Kazimierz Dolny ist heute eine Ruine, die als Besichtigungsort und für Sonderveranstaltungen genutzt wird. Die Anlage umfasst die Reste der Höhenburg, die auf einem Bergfried basiert. Die Umgebung bietet Ausblicke auf die Weichsel und die Stadt. Die Ruine ist Teil der historischen Landschaft und hat eine wichtige Rolle in der regionalen Geschichte gespielt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- Kazimierz Dolny
- Denkmalstatus
- unbewegliches Denkmal (Polen)
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