📷 Bild: Wikimedia Commons
Martinice
Gemeinde in Tschechien
Martinice liegt drei Kilometer nordöstlich von Velké Meziříčí im Okres Žďár nad Sázavou. Die Gemeinde befindet sich in der Křižanovská vrchovina, einem Teil der Böhmisch-Mährischen Höhe, und grenzt an mehrere Dörfer und Orte. Sie liegt im Tal des Martinický potok und wird von verschiedenen Hügeln umgeben, darunter der Za Kopcem und der Lískovec. Durch den Ort verlaufen die Straße II/360 und die Bahnstrecke Studenec–Křižanov. Die Geschichte von Martinice reicht bis ins Mittelalter zurück, als das Dorf in zwei Teile geteilt war. Die erste schriftliche Erwähnung erfolgte 1344, und im 15. Jahrhundert verschmolzen die beiden Teile zu einer Einheit. Im 19. Jahrhundert wurde die Ortsbebauung durch die Anlegung von Häuslerstellen verdichtet. 1921 wurde der Name in Martinice geändert, und 1961 wurde die Gemeinde dem Okres Žďár nad Sázavou zugeordnet. 1980 wurde sie in Velké Meziříčí eingegliedert, seit 1992 besteht sie wieder als eigenständige Gemeinde. In Martinice gibt es einen gemauerten Glockenturm aus dem 18. Jahrhundert, einen Gedenkstein für die Gefallenen des Ersten Weltkrieges und fünf Wegkreuze. Zwei steinerne Eisenbahnviadukte liegen südwestlich des Dorfes. Auf dem Fajtův kopec steht ein Aussichtsturm aus dem Jahr 2015. Nordwestlich des Dorfes liegen die Ruinen der Burg Mostiště. Die Umgebung umfasst die Täler der Oslava und der Martinický potok sowie die Hügelregion Křižanovská vrchovina.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Tschechien
- Ort
- Okres Žďár nad Sázavou
- Seehöhe
- 503 m
- Website
- http://www.martinice.eu/
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