Hamburg

KZ Fuhlsbüttel

Konzentrationslager in der Strafanstalt Fuhlsbüttel in Hamburg

Das KZ Fuhlsbüttel lag in Hamburg und wurde 1933 innerhalb der Strafanstalt Fuhlsbüttel errichtet. Es war bis 1945 in Betrieb und zählt zu den zentralen Orten der nationalsozialistischen Unterdrückung. Ursprünglich als Schutzhaftlager eingerichtet, wurde es 1933 offiziell zum Konzentrationslager erklärt und 1936 zum Polizeigefängnis umbenannt. Im Laufe der Jahre war es ein Ort der brutalen Misshandlungen und Todesfälle. Das KZ Fuhlsbüttel war bis 1945 in Betrieb und hatte eine hohe Todesrate. Zwischen 1933 und 1939 starben 59 Häftlinge, was die höchste Todesrate der Vorkriegslager darstellt. Die Häftlinge wurden in drei Gruppen eingeteilt, wobei die härtesten Bedingungen für die „Aufsässigen“ galten. Zudem wurden Verbrecher, Homosexuelle, Juden und andere Minderheiten inhaftiert. Das Lager war Teil des nationalsozialistischen Systems und diente der politischen Verfolgung und der Unterdrückung. Im ehemaligen Torhaus am Suhrenkamp wurde 1987 eine Gedenkstätte eingerichtet, die bis 2003 eine Dauerausstellung zur Geschichte des KZ und der Lebenswege der Opfer zeigt. Die Räume beinhalten Ausstellungen, Dokumente und Erinnerungen der Häftlinge. Die Umgebung umfasst das Gelände der ehemaligen Strafanstalt und die Gedenkstätte, die als Ort der Erinnerung und Bildung dient.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
NS-Konzentrationslager
Ort
Hamburg

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