📷 Bild: Wikimedia Commons
Christophoruskirche
Kirchengebäude in Wiesbaden
Die Christophoruskirche in Wiesbaden, im Stadtteil Schierstein, ist eine protestantische Kirche im Barock- und Rokoko-Stil, erbaut zwischen 1752 und 1754. Sie steht auf dem Gelände des ehemaligen Gemüsegartens des Landgutes des Kurmainzischen Oberbaudirektors Anselm Franz Freiherr von Ritter zu Groenesteyn. Die Kirche wurde 1754 eingeweiht und hat seit 1962 eine Kantorei, die in der Gemeinde existiert. Die Kirche ist als Saalkirche mit einer Länge von 24 Metern und einer Breite von 15 Metern konzipiert, was dem Goldenen Schnitt entspricht. Im Inneren präsentiert sich der Raum farbenreich und detailreich im Rokoko-Stil. Der Altarraum ist mit Altar, Kanzel und Orgel als gleichwertige Elemente gestaltet. Die Säulen und Putten symbolisieren biblische Botschaften, und die Wandgemälde stammen von verschiedenen Künstlern. Im Altarraum sind Gräber der Familie Langwerth von Simmern sowie des Pfarrers Philipp Bernhard Schwarz zu finden. Im Innenraum sind zahlreiche sakrale Kunstwerke zu bewundern, darunter ein Altarkreuz, Hochzeits- und Abrahamsopferbilder sowie ein Osterleuchter. Die Orgel wurde 1963 erbaut und hat 21 Register. Die Weihnachtskrippe wird jährlich im Kirchenraum ausgestellt. Die Paternoster-Glocke stammt aus dem 15. Jahrhundert und trägt eine Inschrift. Die Kirche ist umgeben von der Söhnlein-Anlage und dem Darmstädter Marktplatz.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kirchengebäude
- Ort
- Wiesbaden
- Erbaut
- 1754
- Baustil
- Barockarchitektur
- Architekt
- Johann Wilhelm Faber
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