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Bismarck-Denkmal

Denkmalentwurf aus Gips im Jahr 1915

Das Bismarck-Denkmal in Leipzig, errichtet 1915, war ein Entwurf zur Feier des 100. Geburtstags von Otto von Bismarck. Es stand an der Südwestseite des Neuen Rathauses, an der Stelle des heutigen Goerdeler-Denkmals. Das Denkmal wurde von der Vereinigung der Leoniden initiiert, einer Gruppe aus Künstlern und Wissenschaftlern. Die Figur zeigte einen germanischen Krieger, nicht Bismander, mit Waffen und Rüstung, während die Inschrift am Sockel auf Bismarck verwies. Das Denkmal war 8,30 Meter hoch und wurde von Carl Seffner und Richard Tschammer geschaffen, Mitgliedern der Leoniden. Es war ein Gipsmodell, das später in Bronze gegossen werden sollte, doch aufgrund des Ersten Weltkriegs und dessen Auswirkungen wurde dieser Schritt unterbleiben. Das Modell blieb nur etwa 14 Tage sichtbar, ehe es verschwand. Es blieben nur Photographien und Postkarten als Erinnerung. Die Enthüllung fand zu mitternächtlicher Stunde statt, und die Festrede hielt Konrad Sturmhoefel, ein Historiker und Mitglied der Leoniden. Das Denkmal stand im Johannapark, wo bereits ein früheres Bismarck-Denkmal aus dem Jahr 1897 stand. Die Idee war, den 100. Geburtstag des Leipziger Ehrenbürgers mit einem weiteren Denkmal zu feiern. Die Figur des Kriegers symbolisierte die deutsche Einheit und Kriegsgeist, der im Ersten Weltkrieg eine große Rolle spielte.

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Art
Monument
Ort
Leipzig

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