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Espiute
französische Gemeinde
Espiute liegt im Département Pyrénées-Atlantiques in der Region Nouvelle-Aquitaine, etwa 40 km nordwestlich von Oloron-Sainte-Marie. Der Ort gehört zur historischen Provinz Béarn und wird von mehreren Nachbargemeinden umschlossen. Er liegt im Einzugsgebiet des Flusses Adour und am linken Ufer des Saison, eines Nebenflusses des Gave d’Oloron. Zudem durchquert ein weiterer Nebenfluss, die Lafaure, das Gemeindegebiet. Im äußersten Süden mündet der Eiherabideko Erreka in den Saison. Espiute wurde erstmals 1385 in der Volkszählung des Béarn erwähnt und gehörte zur Bailliage von Sauveterre. Das Dorf war bis ins 18. Jahrhundert Teil der Ständeversammlung des Béarn und hatte eine eigene Pfarrkirche, ein Laienkloster und eine Pilgerherberge. Im 16. Jahrhundert war der Ort auch von Hexenverfolgungen betroffen. 1593 wurden vier Frauen verhaftet und in das Gefängnis von Sauveterre gebracht. Die Gemeinde wurde erstmals in einer Karte von Cassini 1750 erwähnt. Espiute ist bekannt für seine Pfarrkirche, die dem Apostel Bartholomäus gewidmet ist, sowie für das Schloss, das im 19. Jahrhundert als Neubau errichtet wurde. Das Haus Garay, ein Adelssitz aus dem 14. Jahrhundert, dient heute als Gemeinschaftszentrum. Die Mühle von Moulia, aus dem 19. Jahrhundert, ist ein Zeugnis der damaligen Wasserkraftnutzung. Die Gemeinde ist zudem für ihre Landwirtschaft bekannt, insbesondere für die Produktion von Käse und Schinken.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Gemeinde in Frankreich
- Ort
- Pyrénées-Atlantiques
- Seehöhe
- 175 m
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