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Agnetenkloster Trier
Kloster in Deutschland
Das Agnetenkloster Trier war ein Frauenkloster im Norden des Ruinenbereichs der Kaiserthermen, in der Nähe der Pfarrkirche St. Gervasius. Es wurde im 13. Jahrhundert gegründet und 1295 durch Erzbischof Boemund I. mit einer Klosterkirche und einem Konvent ausgestattet. Im 15. Jahrhundert wurde es von Windesheimer Augustiner-Chorfrauen übernommen, die es bis ins 18. Jahrhundert weiterführten. Das Kloster spielte bis 1802 eine Rolle in der Geschichte Trierer Kirche und wurde durch die französische Regierung säkularisiert. Die Gebäude wurden nach verschiedenen Nutzungszwecken umgebaut, darunter eine Zuckerfabrik und eine Kaserne. Nach einem Brandbombenangriff im Zweiten Weltkrieg wurden die Trümmer bis 1958 entfernt. Heute steht an der ehemaligen Klosterstelle das Stadtarchiv und ein Busparkplatz. An der Stelle des Barockportals wurde ein Eingang der Dominformation errichtet. Die ehemaligen Gebäude sind nicht mehr erhalten, doch das Kloster bleibt als Teil der historischen Landschaft Trier erkennbar. Die Klosterkirche und andere Räume sind nicht mehr zugänglich, aber die architektonischen Elemente sind in der Stadt sichtbar. Die Umgebung umfasst die Kaiserthermenruinen und die Pfarrkirche St. Gervasius.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Trier
- Erbaut
- 1188
In der Nähe
- Kaiserthermen135 m
- Eingang Kaiserthermen200 m
- Tempelbezirk im Altbachtal378 m
- Kurfürstliches Palais347 m
- Stadttheater Trier343 m
- Rheinisches Landesmuseum Trier297 m
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