Burg Knesebeck

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BurgenLandkreis GifhornBezirk Landkreis Gifhorn

Burg Knesebeck

Burg in Niedersachsen, Deutschland

Die Burg Knesebeck war eine mittelalterliche Niederungsburg, deren Ruinen sich heute am Ortsrand von Wittingen im Landkreis Gifhorn in Niedersachsen befinden. Sie wurde erstmals 1296 als Castro Knesbeke urkundlich erwähnt und war das Stammhaus des Adelsgeschlechtes von dem Knesebeck. Die Burg lag in einer sumpfigen Niederung auf einer etwa zwei Meter hohen Erhöhung. Sie war von inneren und äußeren Wassergräben umgeben, wobei die Bäche Jörnsbeek und Knesebach den äußeren Graben bildeten. Ein Mauerrest und das Amtshaus sind die wichtigsten Überreste. Die Burg hatte bis um das Jahr 1400 regionale Bedeutung als Adelssitz und wurde später Sitz eines herzoglichen Amtes. Das Amtshaus, das 1690 errichtet wurde, diente bis 1880 als Forstamt und wurde ab 2009 als Tagungsstätte der Butting-Akademie genutzt. Die Burganlage wurde in einem Merian-Kupferstich um 1650 dargestellt, wobei sie als Fürstlich Lüneburgisches Amtshaus beschrieben wurde. Im 17. Jahrhundert war sie ein Zentrum der Verwaltung und Gerichte für mehrere Dörfer. Auf dem Burggelände wurden archäologische Ausgrabungen zwischen 1999 und 2001 durchgeführt, bei denen Mauerzüge, Steinpflasterungen und der verfüllte innere Burggraben entdeckt wurden. Die Ruine ist heute Teil der Landschaft und bietet Ausblicke auf die umliegenden Felder und Bäche. Die Mauerreste und das Amtshaus sind die einzigen erhaltenen Gebäude, die die Geschichte der Burg erzählen.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Burg
Ort
Wittingen
Denkmalstatus
Kulturdenkmal in Niedersachsen

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