📷 Bild: SeptemberWoman · CC BY-SA 3.0 · Wikimedia Commons
Spreetaler See
See im Lausitzer Seenland
Der Spreetaler See liegt in der Oberlausitz, nahe Spreetal, an der Grenze zu Brandenburg. Er ist Teil der Lausitzer Seenkette und entstand aus dem ehemaligen Tagebau Spreetal-Nordost sowie Teilen der angrenzenden Tagebaue Grube Brigitta und Spreetal. Der See erstreckt sich nördlich von Hoyerswerda an der Bundesstraße 97 und war ursprünglich als Bergarbeitersiedlung für die Grube Brigitta geplant. Der See hat eine Wasserfläche von 314 Hektar und ein Speichervolumen von 97 Millionen Kubikmetern. Er wurde 1998 bis 2015 geflutet und ist heute ein wichtiger Teil der wassertouristischen Infrastruktur. Zudem ist er über den 2750 Meter langen Überleiter 1 mit dem Sabrodter See verbunden, wodurch eine Verbindung zum Lausitzer Seenland entsteht. Vor Ort gibt es eine Vielzahl an touristischen Angeboten. Der See wird für motorisierten Wassersport genutzt, und es gab Pläne für ein Wassersportzentrum sowie ein Feriencenter. Der Überleiter 1, der noch nicht vollständig in Betrieb ist, ermöglichte eine Verbindung zum Sabrodter See. Umgebung und Ausblicke sind durch die Lage an der Bundesstraße 97 und die Nähe zu Hoyerswerda geprägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- See, Baggersee
- Ort
- Elsterheide
- Seehöhe
- 108 m
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