📷 Bild: Wikimedia Commons
Ferences kolostor
Kloster in Ungarn
Der Ferenceskolostor in Búcsúszentlászló wurde 1694 von den Franziskanern gegründet, als sie den bereits bekannten Wallfahrtsort übernommen bekamen. Die Kirche wurde ab 1714 gebaut und erst 1736 fertiggestellt. Die Klöster wurden zunächst in Familienhäusern oder einfachen Hütten untergebracht. Das Klostergebäude wurde 1724 begonnen und 1736 abgeschlossen, wurde 1874 zerstört und zwischen den Weltkriegen wiederhergestellt. Heute dient es als soziales Zentrum. Der Kolostor umschließt das nördliche Ende des Gotteshauses mit einem quadratischen Hof. Das einstöckige, flachgedeckte Gebäude erstreckt sich nach Norden. An der Nordwestecke stehen Stützpfeiler. Das Klostergebäude ist eintraktorisches, mit Seitenflur. Die meisten Räume haben eine Holzdecke mit Schiebefenstern, einige wurden umgebaut. Das Refektorium besitzt Stuckdekoration und Holzverkleidung aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Die Anlage ist Teil des Kulturdenkmals der Zala-Bezirk. Sie ist ein Beispiel für barocke Architektur und zeigt die Entwicklung der Franziskaner im 18. Jahrhundert. Die Räume und Flure ermöglichen einen Einblick in die Geschichte und den Alltag der Mönche. Die Umgebung bietet ruhige Wege und Ausblicke auf die umliegenden Landschaften.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster
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