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Nachtigaldenkmal
Denkmal in Stendal, Landkreis Stendal, Sachsen-Anhalt
Das Nachtigaldenkmal ist ein Denkmal in der Stadt Stendal, das den Afrikaforscher Gustav Nachtigal ehrt. Es wurde 1891 von Richard Anders geschaffen und am 28. Juni desselben Jahres eingeweiht. Das Denkmal steht am Nachtigalplatz, der 1934 nach Nachtigal benannt wurde. Nach einer Umbenennung in Leninplatz 1969 wurde das Denkmal abgebaut und bis 1991 im Museum gelagert, wo es anschließend wieder aufgestellt wurde. Das Denkmal hat eine Höhe von fast vier Metern, wobei die Büste eineinhalbfache Lebensgröße erreicht. Es besteht aus Sandstein und Bronze und ist unter Denkmalschutz. Die Aufstellung des Denkmals war Teil einer Spendensammlung, die bereits im Todesjahr Nachtigals begann. Die Stadt Stendal hat seit 2018 wiederholt Kritik an der kolonialen Vergangenheit Nachtigals diskutiert, ohne jedoch den Abbau oder die Umbenennung zu unterstützen. Die Büste steht auf einem Postament und ist im Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt eingetragen. Das Denkmal ist ein Teil der städtischen Landschaft und umgeben von den Straßen Tangermünder Tor, Bahnhofstraße und Grabenstraße. Es ist ein Zeugnis der Geschichte Stendals und der kolonialen Epoche, die bis heute in Diskussionen steht. Die Umgebung bietet einen Blick auf die Uchte und die historischen Gebäude der Stadt.
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- Art
- Monument
- Ort
- Stendal
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Sachsen-Anhalt
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- Tangermünder Tor101 m
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