Deutschordenskommende Welheim

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Deutschordenskommende Welheim

Burgruine in Deutschland

Die Kommende Welheim war ein mittelalterlicher Rittersitz in Form einer Wasserburg in Bottrop und eine Niederlassung des Deutschen Ordens. Sie wurde 1230 von Everhard von Welheim dem Orden übergeben und bis zur Säkularisation als katholische Hauptkirche genutzt. Die Anlage umfasste Vorburg, Schlosskapelle, Gärten und die eigentliche Wasserburg. Sie wurde mehrfach zerstört, zuletzt 1723 wiederaufgebaut. Die Kommende war bis zur Reformation 1572 Patronatsrechtsinhaber der Salvatorkirche in Duisburg und besaß erheblichen Grundbesitz. Sie zählte zu den größten Landbesitzern der Region und hatte Rechte zur Nutzung der Wildbahn im Emscherbruch. Wirtschaftlich war sie nicht immer profitabel, doch durch Einkunftsverzicht wurde ein Konkurs verhindert. Nach der Säkularisation gelangte das Gut in den Besitz des Herzogs von Arenberg. Vor Ort sind Reste der Kellergewölbe und Gräfte unter der Nr. B 7 in der Bodendenkmal-Liste der Stadt eingetragen. Ein Gedenkstein an der Prosperstraße markiert den Ort. Die Tradition der Welheimer Reise, bei der Essener Schützen zur Kommende zogen, wurde bis 1789 gepflegt und heute von der Historischen Gesellschaft Bottrop wiederbelebt.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
In commendam, religiöse Gemeinschaft, Burgruine, Kloster
Ort
Bottrop

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