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Zisterzienserinnenkloster Welver
Kloster in Deutschland
Das Zisterzienserinnenkloster Welver wurde um 1240 gegründet und lag im heutigen Welver bei Soest. Es war ein Tochterkloster des Klosters Marienborn und wurde von der Äbtissin Mechtildis von Marienborn initiiert. Die Gründungsurkunde datiert aus dem Jahr 1240, und das Kloster wurde 1244 dem Orden der Zisterzienser angeschlossen. Die alte Klosterkirche St. Albanus und Cyriakus ist heute evangelische Pfarrkirche, die neue Klosterkirche St. Bernhard ist katholische Pfarrkirche. Das Kloster war wirtschaftlich stark, besaß im 17. Jahrhundert 51 Höfe und errichtete sechs Mühlen. Um 1300 lebten 50 Nonnen im Konvent, die meist aus Ministerialen und Bürgern stammten. Die Gemeinschaft erlebte im 17./18. Jahrhundert eine Blütezeit, mit barocken Gebäuden und einer neuen Kirche. Im Jahr 1724 lebten 15 Nonnen im Kloster, und es gab Streitigkeiten um die Besetzung der Höfe mit evangelischen und katholischen Bauern. Die Nonnen lebten in einer barocken Klosteranlage mit einer Länge von 150 m. Die Kirche St. Bernhard wurde im barocken Stil neben der evangelischen früheren Klosterkirche gebaut. Die Gemeinschaft wurde 1809 aufgelöst, und die Gebäude gingen in den Besitz der katholischen Pfarrei über. Teile der Gebäude dienten als Krankenhaus, Schule oder Pfarrhaus. Das Klosterarchiv ist heute im Staatsarchiv Münster untergebracht.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Welver
- Erbaut
- 1240
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