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fort de Pierre-Levée
Der Fort de Pierre-Levée, auch als „Citadelle“ bekannt, ist ein 19. Jahrhundert errichtetes Militärwerk auf der Insel Yeu in der Vendée, nahe dem Dorf Port-Joinville. Es wurde 1858 bis 1866 gebaut und war ursprünglich für die Unterbringung von 400 Soldaten gedacht. Der Name leitet sich von einem großen Menhir ab, der ursprünglich auf der Halbinsel stand, später aber abgerissen und in den Ort verbracht wurde. Der Fort war nach dem Zweiten Weltkrieg die Gefängnisstation für Philippe Pétain, den ehemaligen Chef des Vichy-Regimes. Er wurde 1945 zum Tode verurteilt, die Strafe wurde jedoch in lebenslange Haft umgewandelt. Pétain verbrachte bis 1951 seine Haftstrafe im Fort, bevor er aufgrund gesundheitlicher Probleme in die Stadt Port-Joinville verlegt wurde. Seit 1984 ist das Fort als Monument historique eingetragen. Heute dient die Citadelle als kulturelles Zentrum und beherbergt verschiedene Vereine, wie Musikvereine, Sportgruppen und die lokale Radiostation Neptune FM. Der Festplatz „Viens dans mon île“ zieht jährlich über 2.500 Besucher an. Zudem gibt es einen Zeltplatz in der Festung, der als zusätzlicher Veranstaltungsort genutzt wird.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Fort
- Ort
- L'Île-d'Yeu
- Denkmalstatus
- eingetragenes historisches Denkmal
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