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Gräberfeld in Hallstatt
Gräberfeld in Hallstatt (37397)
Das Gräberfeld in Hallstatt liegt in den Gebirgen östlich von Salzburg und war ein bedeutendes Friedhofszentrum der Hallstatt-Kultur. Es war der Schlafplatz für die Minierer, die Salz aus den Gletschern zogen. Die Grabungsarbeiten begannen 1846 und führten bis 1863 zu über 2000 Grabungen, wobei mehr als 1100 mit genauer Dokumentation versehen waren. Die Grabstätten zeigen sowohl Bestattungen als auch Verbrennungen und geben Einblick in die soziale Struktur der Gemeinschaft. Die Grabstätten enthalten eine Vielzahl von Gegenständen, die auf Handel und Kulturbeziehungen hinweisen. Viele Objekte stammen aus verschiedenen Regionen, wie dem Norden Österreichs, dem Süden Bayerns, den Alpen Sloweniens, Italien oder dem Baltikum. Diese Gegenstände zeigen, dass der Handel weit über die Region hinaus reichte. Zudem sind in einigen Grabungen Kinderreste gefunden worden, was auf eine familienorientierte Arbeitsweise in den Salzminen hinweist. Die Grabstätten und Funde belegen, dass die Bevölkerung in Hallstatt um die 400-800 Personen betrug und eine relativ reiche Gesellschaft war. Die Grabungen zeigen, dass die Menschen nicht in einer klaren sozialen Hierarchie lebten, sondern eine Vielzahl von Rollen, wie Minierer, Handelsleute und Kämpfer, darstellten. Die Entdeckung von Salzminen und die Ausgrabungen der Grabstätten ermöglichten ein besseres Verständnis der wirtschaftlichen und sozialen Strukturen dieser Zeit.
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- Art
- Gräberfeld
- Ort
- Hallstatt
- Adresse
- Flur Salzberg
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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