📷 Bild: Wikimedia Commons
Burg Kogl
Burg in Österreich
Die Burg Kogl ist eine Ruinenreste einer Höhenburg auf dem Koglberg, einem 680 Meter hohen Berg im Ortsteil Kogl der Gemeinde St. Georgen im Attergau. Sie liegt im Bezirk Vöcklabruck von Oberösterreich und war einst ein bedeutendes Gut der Bischöfe von Bamberg. Die Burg wurde 1264 errichtet und ursprünglich als Neuattersee bezeichnet, bevor der Name Kogl sich durchsetzte. Die Burg Kogl war über mehrere Jahrhunderte in Besitz von verschiedenen Adelsgeschlechtern und wurde häufig als Pfand vergeben. Sie war von 1249 bis 1309 bei Chunrad der Zizmann und seinen Nachfolgern. 1379 wurde sie als Bamberger Lehen an Herzog Albrecht III. von Österreich vergeben. Im 16. Jahrhundert wurde sie schließlich von Kaiser Rudolf II. verkauft, was den Beginn des Verfalls markierte. Die Ruine besteht heute nur aus wenigen Mauerresten und einem umgebenen Graben, der kaum noch erkennbar ist. Die Burg steht nicht unter Denkmalschutz und ist Teil der Landschaft am Koglberg. Umgebung und Ausblick sind Teil der natürlichen Landschaft, die die Ruine umgibt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Burg
- Ort
- St. Georgen im Attergau
- Erbaut
- 1264
In der Nähe
- Schloss Kogl (Attergau)884 m
- Keltenbaumweg890 m
- Brücken-Kapelle1.5 km
- Kapelle St. Johann auf dem Ahberg1.6 km
- Nepomuk-Kapelle1.3 km
- Freilichtmuseum Aignerhaus, Heimatmuseum1.7 km
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