📷 Bild: Wikimedia Commons
Neues Palais
in Arnstadt im Ilm-Kreis in Thüringen
Das Neue Palais in Arnstadt steht im Ilm-Kreis in Thüringen und dient heute als Schloßmuseum. Es wurde zwischen 1729 und 1734 von Fürst Günther I. von Schwarzburg-Sondershausen als Witwensitz für seine Gemahlin Elisabeth Albertine errichtet. Die Dreiflügelanlage war für die Wohn- und Repräsentationsbedürfnisse des Fürstenpaars konzipiert und beherbergte ihre Kunstsammlungen. Das Museum vereint fürstliche und stadthistorische Sammlungen. Im Schloßmuseum werden restaurierte Barockräume, ein Porzellankabinett mit über 800 Objekten, ein Bilderkabinett sowie Räume mit flämischen Tapisserien und barocken Prunkpokalen gezeigt. Im Erdgeschoss befindet sich die Puppenstadt „Mon plaisir“ mit Puppen der Fürstin Auguste Dorothea. Im 1. Dachgeschoss ist eine Dauerausstellung zu Johann Sebastian Bach mit dem Orgelspieltisch aus seiner Zeit zu sehen. Die Fassade des Palais ist nach Osten ausgerichtet und zeigt rustizierte Pilaster sowie umlaufende Gesimse. Der Mittelrisalit trägt die Wappen des Fürstenpaars. An der Dreiflügelanlage schließen sich ein Marstall im Westen und ein Lustgarten im Süden an. Die Räume und Ausstellungen vermitteln einen Eindruck der fürstlichen Kunstsammlungen und der Geschichte des Gebäudes.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Schloss
- Ort
- Arnstadt
- Denkmalstatus
- Kulturdenkmal in Thüringen
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