Markt Bibart

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MittelfrankenBezirk Mittelfranken

Markt Bibart

Markt in Deutschland

Markt Bibart liegt im Steigerwald, zwischen Kitzingen und Neustadt an der Aisch. Der Fränkische Marienweg verläuft durch den Ort. Die Nachbargemeinden sind Oberscheinfeld, Scheinfeld, Sugenheim, Iphofen und Markt Einersheim. Die Gemeinde besteht aus sechs Gemeindeteilen, darunter der Hauptort Markt Bibart. Ziegenbach und Altmannshausen wurden im 20. Jahrhundert eingegliedert, die Einöden Untere Mühle und Ziegelhütte sind heute Teil des Gemeindeteils Markt Bibart. Der Name des Ortes stammt aus dem 9. Jahrhundert und leitet sich von einem Flurname ab, der für eine öde Gegend mit vielen Bibern steht. Im Dreißigjährigen Krieg wurde der Ort geplündert, 1803 fiel er an Bayern. Die Gemeinde war bis ins 19. Jahrhundert Teil des Hochstifts Würzburg und unterstand verschiedenen Verwaltungsstellen. Im Nationalsozialismus gab es ein Lager auf dem Gemeindegebiet, das nach dem Krieg als Flüchtlingslager diente. Die Gemeinde wurde 1963 offiziell in Markt Bibart umbenannt. Markt Bibart ist bekannt für die katholische Pfarrkirche St. Marien im nachgotischen Echterstil und den Aussichtsturm Hüßberg. Die Gemeinde hat eine Grundschule und ein EGGER-Spanplattenwerk in Fuchsau. Die Verkehrsanbindung erfolgt über die Bahnstrecke Fürth–Würzburg und mehrere Buslinien. Bekannte Persönlichkeiten aus der Region sind Franziska von Fritsch, Herman Haupt und Hildegard Simon.

Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber

Art
Gemeinde in Deutschland ohne Stadtrecht, Markt in Deutschland
Ort
Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim
Seehöhe
309 m
Quellen:Markt Bibart (CC0-1.0)

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