Benediktinerkloster, später Augustinerchorfrauenstift Hohenholte
Kloster in Deutschland
Das Kloster Hohenholte liegt im Ortsteil Havixbeck und wurde 1142 von Benediktinern gegründet. 1188 übernahmen Augustinerinnen die Anlage, bis es 1557 in ein freiweltliches Damenstift verwandelt wurde. Die Einrichtung wurde 1811/12 aufgelöst. Die letzte Stiftsdame war Jenny von Droste zu Hülshoff, Schwester der Dichterin Annette von Droste-Hülshoff. Das Kloster war ein kleines Stift in Westfalen, das von Adelsfamilien wie den Droste zu Hülshoff unterstützt wurde. Die Klosterkirche wurde 1738 nach Plänen von Peter Pictorius neu erbaut und im 19. Jahrhundert umgebaut. Sie dient heute als Pfarrkirche und hat ein Kreuzigungsrelief aus der Zeit um 1530/40 sowie ein Epitaph von Johann Brabender. An der Kirche schließt ein einstöckiges Kapitelhaus mit vermauerten Fenstern an. Die Anlage umfasste neben der Kirche auch Wohnhäuser für die Äbtissin und Stiftsdamen, darunter das Haus Droste. Ein Dorfbrand 1504 führte zu Streitigkeiten über den Wiederaufbau, die von Schiedsleuten beigelegt wurden. Die Abtei wurde um 1700 neu gebaut und am Ende des 19. Jahrhunderts abgerissen. Die Klosteranlage war Teil der Gemeinde Havixbeck und hatte eine enge Verbindung zur lokalen Adelschaft.
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- Art
- Kloster, religiöse Gemeinschaft
- Ort
- Havixbeck
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