📷 Bild: Wikimedia Commons
Laimgrubenkirche
Kirchengebäude in Wien (1060)
Die Laimgrubenkirche, offiziell Kirche St. Josef ob der Laimgrube, ist eine katholische Pfarrkirche im 6. Wiener Gemeindebezirk Mariahilf. Sie steht an der Windmühlgasse 3 und wurde 1906 als neubarocke Replik des 1907 abgerissenen Barockbaus in der Mariahilfer Straße 27 errichtet. Die Kirche ist Teil der Pfarre Mariahilf-St. Josef und hat eine lange Geschichte, die bis ins 14. Jahrhundert zurückreicht. Die Kirche hat eine bedeutende historische Entwicklung hinter sich. Sie wurde 1343 als Kapelle in der Laimgrube gegründet und 1529 während der Ersten Türkenbelagerung zerstört. 1692 wurde die neue Kirche St. Josef ob der Laimgrube geweiht, und 1784 wurde sie zur Pfarre erhoben. 1904 wurde sie aufgrund des Verkehrsproblems und des Baugrunds abgerissen, und 1906–1907 wurde eine neubarocke Replik in der Windmühlgasse gebaut. Die Kirche ist ein Teil der Pfarre Mariahilf-St. Josef und steht in der Windmühlgasse 3. Sie ist von der Mariahilfer Straße umgeben und hat einen Ausblick auf die umliegende Altstadt. Die Kirche ist ein Beispiel für neobarocke Architektur und trägt die barocke Ausstattung der alten Kirche, darunter das Hochaltarbild „Hl. Josef“ von Joseph Schönmann. Die Umgebung umfasst historische Gebäude und die Windmühlgasse, die den Namen der ehemaligen Vorstadt Windmühle trägt.
Öffnungszeiten und Eintrittspreise ändern sich saisonal und stehen deshalb nicht in diesem Text. Aktuelle Angaben beim Betreiber
- Art
- Pfarrkirche, Kirchengebäude
- Ort
- Mariahilf
- Adresse
- Windmühlgasse 3
- Denkmalstatus
- Denkmalgeschütztes Objekt in Österreich
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